6 Schritte zum SportHacker Mindset

"Mindset is everything"
"Life is only as good as your mindset
"Build a strong mindset. The body will follow"

 

Einen dieser Sprüche hast du sicher schon gehört. Wir alle wissen, dass sich Erfolg im Kopf entscheidet. Aber was steckt eigentlich hinter dem Begriff Mindset? Und welches Mindset macht einen SportHacker aus? In diesem Artikel will ich dir zeigen, welches Mindset alle SportHacker teilen und wie du es trainieren kannst. 

Was bedeutet Mindset überhaupt? 

Mindset kann vielseitig übersetzt werden. Im Duden findet man u.a. Einstellung, Mentalität, Denkweise, Geisteshaltung, Sinnesart als Synonyme für den englischen Begriff. 

Es wird von vielen Dingen beeinflusst. Erziehung, Umfeld, Erfahrungen, oder kulturelle Einflussfaktoren spielen hier eine große Rolle und prägen das Mindset unterbewusst. 

Von Dr. Joe Dispenza habe ich gelernt, dass wir ab einem Alter von 35 Jahren zu 95% wie ein Computerprogramm ablaufen. Unser Mindset steuert im Unterbewusstsein unseren Alltag und unsere Entscheidungen. 

Die große Frage: Kann man das Mindset beeinflussen oder nicht? 

Das sagt Mindset-Expertin Prof. Dr. Carol Dweck

Die absolute Expertin in diesem Feld ist die Professorin Dr. Carol Dweck. Sie hat die Begriffe Fixed Mindset und Growth Mindset geprägt. 

 

In ihrem millionenfach verkauften Bestseller mindset macht die renommierte Motivationspsychologin klar, dass man das Gehirn wie jeden anderen Muskel trainieren kann. Naturtalente sind ihrer Meinung nach nur ein Märchen. 

Fixed Mindset 

Wir alle kennen diesen einen Hochstapler aus dem Verein, der sich immer noch mit dem Kreismeistertitel in 2010 brüstet und große Reden ohne Inhalt schwingt. Mit Kritik weiß er kaum umzugehen. Konstruktives Feedback? Fremdwörter. Neue Trainingsmethoden ausprobieren? Alles nur Schnickschack, es wird beim Alten geblieben. Mit der Begründung: Das war schon immer so.

Fixed Mindset = starres Mindset. Das klingt schon negativ und ist auch nicht wirklich erstrebenswert. Menschen mit einem unflexiblen Mindset wollen immer an Ergebnissen gemessen werden. Sie sprechen immer wieder von Erfolgen aus der Vergangenheit. 

Sie haben Angst vor Herausforderungen, da sie im Falle einer Niederlage schlecht aussehen könnten. Sobald Probleme aufkommen oder Hürden im Weg stehen, geben diese Menschen schnell auf.

Ein weiteres Anzeichen: Sie können mit Kritik nur schwer umgehen. Feedback ist eher schwierig. Die Fehler liegen meist bei anderen. Selbst der Erfolg von anderen wird eher negativ wahrgenommen und schüchtert sie ein.

Growth Mindset 

... und dann gibt es da noch diesen Vorzeigesportler im Verein. Der oftmals belächelt, aber insgeheim bewundert wird, weil er ständig neue Sachen auf dem Platz ausprobiert, als Erster kommt und als Letzter geht. Das Stehaufmännchen, der jede Niederlage oder Hürde als viel größeren Ansporn sieht, sich tagtäglich zu entwickeln. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch im normalen Alltag saugt er Möglichkeiten zum Besserwerden gerade zu auf: Er bildet sich weiter, tauscht sich aus und umgibt sich mit Menschen, die genauso verrückt nach dem Sport sind, wie er. 

Menschen mit einem Growth Mindset wollen immer dazulernen. Sie lieben Herausforderungen. Niederlagen sind für sie Teil des Prozesses. Dadurch können sie sehr viel besser mit Rückschlägen und Fehlern umgehen. 

Kritik wird offen entgegen genommen, da das Ego nicht im Weg steht. Selbst Erfolge von anderen werden analysiert, um Inspiration für den eigenen Erfolg zu erhalten. 

Wow das klingt nach einem erstrebenswerten Mindset. Und genau dieses Mindset übertragen SportHacker auf den Sport und ihren Alltag. 

So bekommst du ein SportHacker Mindset

Unsere Definition eines SportHackers /ʃpɔrthækər/

Ein Pionier, der sich mangelhaften Bedingungen nicht tatenlos beugt, ständig versucht, neue Grenzen zu durchbrechen und dabei ein Umfeld kreiert, das ihn ungeahnte Sphären seines Potenzials entdecken lässt.

Fühlst du dich auch wie ein SportHacker? Oder willst du einer werden? Mit diesen 6 einfachen Schritten kannst du dieses Mindset trainieren.

Das Ziel: Jeden Tag ein bisschen besser werden. Ein Weg zu einer besseren Persönlichkeit, einem gesunden Körper, einem starken Geist, zu einem erfüllten Alltag, der vor allem durch Sport versüßt wird.  

#1 Raus aus der Komfortzone

SportHacker flehen nach neuen Herausforderungen. Das Motto: Tue jeden Tag etwas, wovor du ein bisschen Angst hast, oder was du dir eigentlich nicht wirklich zutraust. 

Wie wäre es mit einer eiskalten Dusche am Morgen? Mobilityübungen im Office?(Die Kollegen schauen blöd - na und?) Liegestütz erst zählen, wenn es richtig schmerzt? (So hat es anscheinend ein gewisser Muhammed Ali gemacht) 

Folgender Effekt tritt ein: 

"The more you seek the uncomfortable. The more you will become comfortable."

Conor McGregor

Je mehr du aus deiner Komfortzone trittst, desto größer wird deine Komfortzone. Deine Lernkurve wird super schnell ansteigen und Hürden bzw. Ängste werden immer kleiner. 

#2 Immer offen für neue Trainingsmethoden & Hacks

SportHacker sind vielleicht in einer Sportart zu Hause, aber sie sind immer offen für Hacks aus neuen Sportarten. SportHacker sind im ersten Moment immer offen und bewerten erst später welche Trainingsmethoden langfristig im Alltag oder in der Routine etabliert werden. 

Fußballer, die offen für Yoga, Meditation und Crossfit sind. Das sind SportHacker. Schwimmer, die Tennis spielen, Mobilityübungen im Alltag integrieren und am Wochenende wandern. Das sind SportHacker. 

Schon mal vom Bulletproof Coffee gehört? Ein wahrer SportHacker hat jetzt schon einen neuen Tab aufgemacht, um mehr über diesen Hack zu erfahren. 

#3 Inspiration statt Neid 

SportHacker schauen gerne zu Vorbildern auf. SportHacker sind zwar Alltagshelden, die eher keine Profikarriere mehr anstreben, aber trotzdem haben sie den Anspruch von den Besten zu lernen. 

Vorbilder inspirieren uns, neue Grenzen zu setzen. Sie zeigen uns, was möglich ist und was erreicht werden kann. 

Mein Tipp: Schau dir die Dokumentation von diesem SportHacker Vorbild an. 

Und nein, mach das bitte nicht nach. Aber trotzdem kannst du von Alex Honnold viel lernen. Seine Ernährung, sein Mindset, seine Trainingsmethoden, seine Liebe für das Risiko. Was kannst du für deine Persönlichkeit mitnehmen?

#4 Gewinnen oder lernen

SportHacker sind bereit zu verlieren. Wer #1 beherzigt, wird das automatisch erleben. Wenn man aus der Komfortzone tritt, geht man ein Risiko ein. Das macht es spannend, aber das erhöht auch die Wahrscheinlichkeit zu scheitern.  

SportHacker folgen hier dem Rat von SportHacks Experte, Sportpsychologe und Ex-Nadal-Bezwinger:

"AAA. Analysieren, akzeptieren, abhaken."

Michael Berrer

Welche Niederlage hat dich besser gemacht? Welchen Fehler machst du kein zweites Mal? Schreib die Erkenntnisse auf ein Blatt Papier oder in unser Performance Journal, das wir mit Michael Berrer genau dafür entwickelt haben.  

#5 Fokus auf den Prozess nicht auf das Ergebnis 

SportHacker fokussieren sich nicht auf das Endergebnis. Eine Vision, ein Nordstern, den haben sie. Aber SportHacker leben im Moment und verlieben sich in den Prozess. Dazu zählen auch die Niederlagen.

Jeden Tag ein Prozent besser reicht schon völlig aus, um in wenigen Monaten große Fortschritte zu machen. 

#6 Das richtige Umfeld ist entscheidend. Also kreiere es selbst. 

Fedor - einer der besten Pokerspieler der Welt - ist in jungen Jahren schon unglaublich erfolgreich. Auf meine Frage, was seinen Erfolg am meisten beeinflusst hat, antwortete Fedor: Mein Umfeld. Und dieses Umfeld hat er sich selbst kreiert. 

Dazu zählen natürlich auch die Menschen, mit denen er am meisten Zeit verbringt. Du hast dieses Zitat bestimmt schon gehört: 

"Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst"

John Rohn

Genau deshalb bauen wir eine SportHacker Community auf. SportHacker wollen sich mit anderen Sportlern austauschen und von ihnen lernen. Bei unseren SportHacker Events können wir die Leute kaum bremsen. Jeder möchte erfahren wie der andere seinen Alltag gestaltet und welche Hacks gerade im Trend sind. 

Das Umfeld kann man aber auch durch Ordnung und Struktur beeinflussen. Dafür haben wir unter anderem unsere Taschen entwickelt. Wir haben den kompletten Prozess betrachtet mit dem Ziel, den Alltag von SportHackern zu vereinfachen. 

"Order and simplification are the first steps towards mastery"

Thomas Mann 

Welchen Stressfaktor kannst du aus deinem Alltag mit Ordnung oder Struktur eliminieren? Gibt es noch keine passende Lösung? Dann kannst du dieses Problem in unserer SportLab App einbringen. Wenn die Community dein Interesse an einer Lösung für dieses Problem teilt, geht's direkt los. Wir entwickeln ein Produkt oder finden einen Experten, der dieses Problem lösen kann. 

Rumsitzen gibt's bei SportHackern nicht. SportHacker kreieren ihr eigenes Umfeld. 

Werde ein SportHacker! 

Ich habe erst spät realisiert, dass ich mir mit einem fixierten, starren Mindset sehr viel Lebensqualität raube. In meinem Kopf war nur Fussball. Von anderen Sportlern habe ich mir damals wenig sagen lassen. 

Meine Liebe zum Fussball ist ungebrochen, aber heute lebe ich mit einem SportHacker Mindset. Lerne von jedem Sportler und werde dadurch zu einem besseren Athleten. Einer offenen Persönlichkeit, die nie auslernt. Und ich kann euch sagen, es öffnet viele Türen und macht einen doch gleich sympathischer. 

Jeder kann ein SportHacker werden, wenn er dieses Mindset verfolgt. Werde Teil unserer Community. Werde Teil einer Bewegung und kreiere mit uns ein neues Umfeld!

Be water my friend!

Gründer von SportHacks

 

 


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