SPORTHACKS SLEEVE. DIE STORY.

 

Autor: Gründer Till

DAS ZIEL? KÜNDIGEN!

Unsere erste Entwicklung. Die SportHacks® Sleeves. Damit hat alles angefangen. Deshalb springen wir direkt zurück ins Jahr 2016 als ich verzweifelt an meinem Schreibtisch saß und die zündende Idee gesucht habe. Die Idee, die mir dabei hilft meinen Job zu kündigen und endlich meinen Traum vom eigenen Unternehmen ermöglicht. 

WO FÄNGT MAN AN?

Der Traum war weit weg. Ich hatte bereits andere Ideen verfolgt, aber nie den Mumm gehabt meinen Job als Produktmanager bei Daimler zu kündigen. An diesem Abend sollte aber dann doch eine Idee entstehen. Wie bin ich vorgegangen? Ich habe auf ein Blattpapier zwei Spalten eingetragen. In die eine Spalte schrieb ich die Dinge, die ich mit großer Leidenschaft verfolge. In die andere Spalte notierte ich meine Stärken. Das Ergebnis war links: Sport, Fußball, Persönlichkeitsentwicklung & rechts: Design, Produktentwicklung und Kreativität. 

EIN NEUER SCHIENBEINSCHONER?

Ok - die Idee sollte sich also um Fußball und Produkte drehen. Ein weites Feld. Also malte ich im nächsten Schritt einen Fußballer auf ein weiteres Blatt und markierte jedes Problem, das ich an seiner Ausrüstung sah. Das größte Problem war schnell gefunden: Der Schienbeinschoner. 

In unserer Kabine (Bezirksliga) wurden vielfältige Konstruktionen gebastelt. Jeder hatte seine eigene Variante des Schienbeinschoners. Aber so richtig zufrieden war keiner von uns. Ich wollte etwas flexibles, weiches und kaum spürbares finden. Heute haben wir das mit den Flex Shin Guards erreicht. Aber dann kam schnell die Wende. 

SO KAM DIE WENDE

Wie bei jeder Produktentwicklung fragte ich zuerst so viele mögliche Nutzer wie nur möglich. Ich wollte das Problem genau verstehen. Ist es wirklich der Schienbeinschoner? Die überraschende Erkenntnis: Das Problem ist nicht nur der Schienbeinschoner, es ist vielmehr das Rutschen der Schienbeinschoner. Fußballer verwenden Tape, Klettverschlüsse, Sleeves und meistens sogar eine Kombination aus den genannten Halterungsmöglichkeiten. Aber keine Lösung bietet den versprochenen Halt. 

So fiel die Entscheidung, dass ich zunächst einen Schienbeinschonerhalter entwickeln möchte. Die entscheidende Erkenntnis zum heuten SportHacks Sleeve kam mir in Stockholm. Beim internationalen Triathlon konnte ich beobachten, dass nahezu alle Teilnehmer, ob Profi oder Amateur, eine neuartige Art von Sleeves trugen. Es handelte sich um Kompressionssleeves. Warum nutzen wir Fußballer das nicht? Warum nutzen wir einen Sleeve, der schnell ausleiert und keine Kompression und damit zusätzliche Vorteile bietet? 

DIE ENTWICKLUNG MIT HÖHEN & TIEFEN

Also begann ich einen Kompressionssleeve für Fußballer zu entwickeln. Die ersten 5 Prototypen von verschiedenen Lieferanten waren große Enttäuschungen. Die Lösung war weit entfernt. Aber dann traf ich durch einen Zufall auf ein deutsches Familienunternehmen mit großer Expertise in der Medizintechnik. Hier entstand der erste SportHacks Sleeve. 

DAS ERSTE VIDEO MIT EINEM IPHONE GEDREHT

Im August 2016 war es dann so weit. Mit einem iPhone das erste Produktvideo gedreht und auf den ersten Onlineshop gestellt. 50 Vorbestellungen ohne wirkliche Produktbilder. Ich konnte es selbst nicht fassen. Es war ein Anfang. 

Ich stand um 5 Uhr vor der Arbeit auf und verpackte die Sleeves selbst in meinem Zimmer. Morgens und Mittags zur Post. Nebenher weitere Tests durchführen und das Produkt konstant weiterentwickeln. 

Der SportHacks® Sleeve wurde seit Einführung über 13x optimiert. Heute wird der Sleeve in Taiwan hergestellt. Warum? Taiwan gilt als Hochburg für Kompressionsprodukte und konnten uns noch weitere Innovations- und Qualitätssprünge ermöglichen. Und größere Produktionskapazitäten waren erforderlich, da der Sleeve in der Zwischenzeit zum Bestseller auf Amazon avancierte. Heute tragen Fußballer, Handballer, Basketballer und Eishockeyspieler in ganz Deutschland unseren SportHacks Sleeve, den wir immer noch weiter optimieren. Schnittfeste, weichere Garne, neue Größen, neue Farben und bald...Das verraten wir noch nicht. 

NUR DER ANFANG

Und was wurde mit meinem Traum? Im Mai 2016 kündigte ich meinen Job als Produktmanager bei Daimler und gründete SportHacks. Aus einer Idee wurde eine Mission. Aus einem Problemlöser wurden viele mehr. 


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